Herzlich Willkommen

Die Beratungsstelle FRAU & BERUF in Bad Oldesloe ist eine von insgesamt elf Stellen in Schleswig-Holstein. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF in Schleswig-Holstein arbeiten regional und landesweit vernetzt mit dem Ziel, die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Wir bieten passgenaue, individuelle Beratung für Frauen zur beruflichen Orientierung, Entscheidungsfindung und Planung konkreter Handlungsschritte. Betriebe, Weiterbildungsträger und Netzwerke unterstützen wir darin, frauen- und familienfreundliche Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Träger der Beratungsstelle "FRAU & BERUF" ist der "Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn e.V.". Die Beratungseinrichtung wird mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein, der Kommune sowie mit EU-Mitteln gefördert.

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Weiterbildung, Jobangebote, -suche, Bewerbung, Dienstleistungen von A-Z finden Sie unter: www.familie-und-arbeitswelt.de

Weiterbildungsmesse Stormarn

Weiterbildungsmesse für Frauen in Bad Oldesloe am 22. Mai 2012

Sie möchten nach einer beruflichen Pause wieder in Ihren Job zurückkehren? Sie brauchen eine neue berufliche Perspektive oder wollen vielleicht auf der Karriereleiter die nächste Stufe erklimmen?

Ergreifen Sie die Initiative und informieren Sie sich über
- das regionale Weiterbildungsangebot
- die Qualität von Abschlüssen
- die Finanzierung und Förderung von Weiterbildung
- Unterrichtsformen, die mehr Flexibilität bieten

Bevor Sie sich in das Abenteuer einer kostspieligen und zeitaufwendigen Weiterbildung stürzen, klären Sie Ihre persönlichen und beruflichen Ziele in einem Beratungsgespräch mit Fachleuten vor Ort.

Weiterbildungseinrichtungen und Institutionen vor Ort

1. Adasoft e.V. - Bildungszentrum für Frauen
2. Akademie für berufliche Weiterbildung
3. Arbeitsagentur Bad Oldesloe
4. Bildungswerk Netzwerk Haushalt Landesverband Hamburg e.V.
5. Deutscher Gewerkschaftsbund
6. Ev. Familienbildungsstätte
7. FRAU & BERUF Stormarn
8. Gisa Feuerberg Schule
9. Grone Schule Lübeck
10. IHK Lübeck Projekt - Teilzeitausbildung und -qualifikation
11. ILS Institut für Lernsysteme GmbH Anbieter im Bereich Fernstudium
12. INI Qualifizierung & Service gGmbH
13. Jobcenter Bad Oldesloe

Beruf und Familie - Jede zweite Frau verzichtet auf Karriere

Knapp die Hälfte der Frauen im mittleren Management hat schon einmal auf einen Karriereschritt verzichtet. Der Grund: Sie konnten Familie und Beruf nicht vereinbaren. Das ist ein Ergebnis einer Befragung von 119 Frauen im mittleren Management im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert.

Unter den weiblichen Führungskräften mit Kindern mussten demnach sogar bereits zwei von drei Frauen wegen unflexibler Arbeitszeiten oder fehlender Betreuungsmöglichkeiten bei der Karriere zurückstecken. Auch Spitzenkräfte kommen nicht weiter. Wie die Umfrage von Rochus Mummert weiter zeigt, werden auch die weiblichen Spitzenkräfte mit Potenzial für eine Position im Topmanagement häufig auf ihrem Weg nach oben durch schlechte Rahmenbedingungen ausgebremst.

"Die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie ist für Frauen offenbar noch immer das maßgebliche Karrierehindernis", sagte Studienleiter Bernhard Walter, Personalberater bei Rochus Mummert. Er forderte Unternehmen und Politik auf, nach pragmatischen Lösungen für dieses Problem zu suchen.

Flexible Arbeitszeitmodelle - und Sinneswandel

Langfristig seien flexiblere Arbeitszeitmodelle bis hin zu Führungspositionen in Teilzeit sowie ein verbessertes Betreuungsangebot für Kinder der einzig gangbare Weg. Der dafür notwendige Sinneswandel könne aber auch schon mit einfacheren Maßnahmen angestoßen werden.

Teilzeitquote von Frauen in Deutschland deutlich über EU-Durchschnitt

Erwerbstätige Frauen in Deutschland arbeiten im Vergleich zu Frauen in anderen EU-Ländern überdurchschnittlich häufig in Teilzeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März mitteilte, waren 2010 in Deutschland insgesamt knapp 70 Prozent der 20- bis 64-jährigen Frauen erwerbstätig – davon knapp 46 Prozent in Teilzeit. Im EU-Durchschnitt lag die Teilzeitquote mit knapp 31 Prozent deutlich niedriger.

Mehr Frauen in Teilzeit nur in den Niederlanden

Nur in den Niederlanden war die Teilzeitarbeit unter Frauen laut Destatis mit einer Quote von fast 75 Prozent noch weiter verbreitet als in Deutschland. Selten sei die verkürzte Wochenarbeitszeit in den östlichen EU-Ländern: Die geringsten Teilzeitquoten unter erwerbstätigen Frauen wiesen Bulgarien (2,4 Prozent) und die Slowakei (5,1 Prozent) auf.

In Teilzeit vor allem wegen der Kinder

Was sich ArbeitnehmerInnen wünschen: Kürzere Vollzeit, längere Teilzeit

Bei den Arbeitszeiten in Deutschland gehen die betriebliche Realität und die Bedürfnisse der Beschäftigten deutlich auseinander. Überstundenabbau und Wahlarbeitszeit könnten Abhilfe schaffen.

Kürzer oder länger arbeiten? Die Vorschläge für eine angemessene Arbeitszeitpolitik sind widersprüchlich. Die Bundesagentur für Arbeit rät angesichts der demografischen Entwicklung neuerdings zu längeren Arbeitszeiten. Dagegen werben Sozialpolitiker für eine Verkürzung. Hauptargumente hier: Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Reduzierung von gesundheitsschädlichen Arbeitsbelastungen.

Wie es in Sachen Arbeitszeit um die Bedürfnisse der Beschäftigten einerseits, die Situation in deutschen Betrieben andererseits bestellt ist, haben die DIW-Forscherin Elke Holst und Hartmut Seifert, ehemaliger Leiter des WSI, untersucht. Nach ihrer Analyse anhand des Sozio-oekonomischen Panels weichen die tatsächlichen von den bevorzugten Arbeitszeiten deutlich ab. Insgesamt empfinden Arbeitnehmer die Arbeitszeiten als zu lang.
Weitere Informationen: http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/39069_39082.htm

Neues Internetportal für Gründerinnen gestartet

Frauen für Selbständigkeit sensibilisieren

Hintergrund: Nur etwa jedes Dritte neue Unternehmen in Deutschland werde von einer Frau gegründet, obwohl der Frauenanteil an der erwerbstätigen Bevölkerung deutlich höher liege. Die Initiative "Gründerland Deutschland" bietet laut BMWi spezifische Unterstützungsleistungen vor allem für junge und qualifizierte Frauen, um sie für die berufliche Selbständigkeit zu sensibilisieren. Das neue Internetportal, www.existenzgruenderinnen.de, wurde in Kooperation mit der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) entwickelt und ergänzt das Internetportal www.existenzgruender.de.

Zu den Inhalten:

E-Training-Kurse für angehende Gründerinnen, eine Gründerinnen-Hotline, Netzwerke und regionale Beraterinnen in allen Bundesländern unterstützen demnach bei Fragen von der Unternehmensgründung über die Wachstumsphase bis zur Unternehmensnachfolge.
Quelle: http://www.mittelstanddirekt.de/home/gruendung_und_nachfolge/nachrichten...

Hans Böckler Stiftung: Atypische Beschäftigung Schlecht bezahlte Minijobs: Sackgasse für Millionen

Minijob-Beschäftigte werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte - obwohl das verboten ist. Offenbar nutzen Unternehmen Minijobs gezielt, um Personalkosten zu drücken. Eine Brücke in stabile Beschäftigung bilden sie nur selten.

Demnächst soll die Verdienstgrenze in Minijobs von 400 auf 450 Euro steigen. Darauf hat sich kürzlich die Regierungskoalition verständigt. Zeitgleich geraten die staatlich geförderten geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse immer stärker in die Kritik...

Ursprünglich gedacht, um beispielsweise Hausfrauen einen unkomplizierten Nebenjob zu ermöglichen, hat sich die geringfügige Beschäftigung stark ausgebreitet. Und spätestens seit den Arbeitsmarktreformen von 2003 geht es nicht mehr nur um Hinzuverdienste. Im Frühjahr 2011, so die aktuellsten Daten, war jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis in Deutschland ein Minijob - insgesamt rund 7,3 Millionen. Für 4,8 Millionen Menschen, darunter 3,2 Millionen Frauen, stellte der Minijob die einzige Erwerbstätigkeit dar. Minijobbende müssen selber keine Steuern und Sozialabgaben abführen, erwerben aber auch keine oder nur sehr geringe eigenständige Ansprüche an die Kranken-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung...

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